Rollout 2010 mit Super Duke am Pannoniaring


reinhards ktm RC8R Im Prinzip stand schon vor dem aus unserer Sicht ziemlich gut verlaufenen Yeti-Race fest, dass Benny und ich im März zum Einschwingen gen Pannonnien reisen werden. Nach einer etwas längeren Entscheidungsfindungsphase wurde Stardesign als Veranstalter und der 27. März als Termin fixiert. Angemeldet und das eigentlich immer besser werdende Wetter beobachtet. Reifen sind bereits vorab gesammelt bestellt und sollten kein Problem darstellen.
Pünktlich *räusper* einen halben Tag vorm Renntermin sind sie auch eingetroffen und Benny hat sie gleich mal abgeholt. Ich bin inzwischen zum Robert Supermech in :w die Werkstatt und hab mir seine lässige Auffahrtsrampe ausgeborgt um dann mein halb ausgeräumtes Firmenwagerl @home mit der Super Duke und den beiden Montageständern zu beladen, welche ich anschliessend beim Benny @home wieder entladen habe, um dessen neues Reifenmontiergerät auszuprobieren.

Erst mal seiner RR-RC8-R die neuen Wundergummis von Dunlop montiert, über die Punkte an den leichtesten Stellen der Reifen diskutiert und den Gummi dann erst recht falsch montiert. Dafür hat das währenddessen verdrückte Stiegl wunderbar gemundet. Mittlerweile steht auch die Super Duke ohne ihren Kennzeichenträger fett gewichtsgetuned auf den Montageständern und bekommt die neuen Dunlops verpasst.
Schaut DAS geil aus. Ich freue mich immer wieder aufs Neue über mein Motorrad, so muss das sein, genau so. Leichte Zweifel überkommen mich, ob denn der Reifenwärmer zwischen Kotflügel und Reifen passen wird, aber wir werden sehen, davon lass ich mir die Vorfreude nicht schmälern. Stiegls und Pizzen später (herzlichen Dank an Frau Rin *g*), die österreichischen Renneisen sind schon verladen, machen sich Boxenhasi und Gattin (in Personalunion) Kati und /me wieder auf den Weg in Richtung Heimat. Ein bissl erledigt simma schon, drum werden die noch benötigten Vorbereitungsarbeiten auf den nächsten Tag verschoben, das geht schon. Pünktlich um 5 Uhr *ahrgl* wird aufgestanden, Kaffee und das allmorgendliche Duschbad genossen und hektisch alles zusammengesucht, was wir brauchen. Ledergewand, Rückenprotektor, Handschuhe, Stiefel, Fototapparat, Helm und so weiter und so fort...
Tja, und so gehts etwas verspätet los nach Ostffyasszonyfa. Wetterberichte sagen durch die Bank für den heutigen Tag vermehrt Regen und Bewölkung an, weit niedrigere Temperaturen als die vergangenen Tage, was mich ein bissl ärgert, aber was solls, schaumermal. Eigentlich recht freundliches Morgenwetter, je weiter wir in Richtung Sarvar fahren, desto nasser werden die Strassen.
Nach dieser ereignislosen Fahrt sind wir endlich am Ring angekommen, Reinhard gesucht und gefunden, schnell mal ausgeladen und dann ab zur Anmeldung. Dort sieht man eine Ex-afmlerin *winke* Martina L. und natürlich noch eine ganze Reihe anderer Fahrer. Ob ich auch ein Rennen fahren will, fragt man mich. Hm, wenn ich schon da bin, warum eigentlich nicht, schliesslich gibts ja auch für die Hobbyherumnudler wie mich das Sternchenrace, wo Laptimer und Qualizeiten unter 2:17 als Aussschlusskriterium gelten. Meld ich mich halt mal an und hol mir meinen Transponder ab. Danach schnell das Motorrad für die kleine technische Abnahme (find ich gut!) herrichten. Sicherheitshalber hab ich mal die Öleinfüllschraube gesichert, alle Glasflächen abgeklebt, das Rücklicht und den Scheinwerfer deaktiviert, Spiegel natürlich demontiert und hab mir das OK geholt. Der erste Turn wäre bei uns (wir haben uns beide in die mittlere von drei Gruppen eingeteilt) um 9:25 losgegangen, den haben wir aber ausgelassen. Erstens wärs für mich doch recht knapp geworden, die Reifenwärmer wären noch kalt gewesen und zweitens wars auf der Strecke teilweise noch recht feucht. Mit kalten Slicks auf nasser Strecke... das muss net sein.
RR bastelt an der Super Duke Um 10:40 waren dann die Reifen schön vorgewärmt, das Leder am Körper und das Öl nachgefüllt. Auch die Kamera war schon am Lenker montiert, was ich mir aber sparen hätte können, wie sich dann abends beim Betrachten der reichlich verzerrten Bilder herausgestellt hat. Also raus. Boxenhasi Kati passt derweil im Sonnensesserl sitzend und ein Buch lesend auf das Equippement auf und wartet auf uns. Die erste Runde mit der KTM heuer, erstes Mal mit Slicks, erstes Mal Reifenwärmer drauf... dementsprechend gemütlich geh ich die erste Runde auch an. Nur nicht hinlegen war, ist und wird wohl auch immer meine Devise beim Rennstreckenbefahren bleiben. In der fünften Kurve reissts dann so ein Vierzylinderding kreischend an mir vorbei, wobei aus dem Helm zwei rote Zöpfe wacheln. Ah, die hab ich schon im Fahrerlager gesehen. Na wieso net? Schau mir das die erste Runde halt mal von hinten an und nachdem ich mir sicher war, dass die Slicks auch wirklich auf Temperatur sind (warens wohl eh schon vom ersten Meter an :-)), hab ich halt begonnen, etwas zügiger zu fahren. Wobei zügiger schon im Bezug auf die Rahmenbedingungen zu sehen ist.
So war denn meine erste Hinterherfahrrunde eine recht gemütliche 2:25, die sich kontinuierlich im Laufe des ersten Turns auf 2:19 reduzierte. Lief recht locker, davon abgesehen, dass ich noch immer keine passende Sitzposition auf der SD finde. So geil das Ding auf der Strasse ist, so komisch ist es irgendwie am Ring. Nicht schlecht, aber ich fahre damit instinktiv wie mit einem Sportler, das funktioniert einfach nicht. Diese Tatsachen und noch viel mehr werden in der Pause zum nächsten Turn natürlich mit Reinhard aka Benny intensiv besprochen, Kati lernt mittlerweile das an- und ausziehen der Reifen sowie das Handling des Motorrads beim Auf- und Abbocken. Mein Helmvisier wird gereinigt und ich bekomme vorsorglich Tabletten verpasst. Fein das. Ebenso fein das Wetter! Also wirklich schön, so schön, dass ich mich ärgere, nicht die kurze Hose mitgenommen zu haben und in der Sonne sogar mit dem T-Shirt ins Schwitzen komme. A Echte Freud das. Benny taugts auch.

Fahrerlageridylle Im zweiten Turn fahr ich dann einfach so drauf los, wobei ich einen ziemlich blöden Zeitpunkt fürs Rausfahren erwischt hab. Irgendwie steck ich dauernd im Verkehr. Nicht, dass ich so unpackbar schneller wär, aber ich muss sehr viel überholen, weil manche Fahrer, die gefühlt nur zwei Sekunden langsamer wären, mir aber echt den Spass an der Runde verderben. Manchmal kommt mir der Gedanke, dass man Drehzahllimits in den Gruppen unter der Schnellsten einführen müsste um die 150+PS-Granaten bzw. deren Fahrer ein bissl zu bremsen. Naaa, net weil sie so schnell sind, sondern weil das das Lernen von sowas wie einer Linie erleichtern würde. Wurscht, im Endeffekt holt man sich die Herren der riesigen Pferdeherden sowieso überraschend oft und einfach am Kurveneingang. *chchch* Schon lustig irgendwie. Teilweise sieht man im Augenwinkel dann am Ausgang hektisch hochreissende Vorderräder, die jedoch in der anschliessenden Bremszone wieder am Boden sein müssen. Wirklich schnell ist man mit so einem abgehobenen Vorderrad in unserer Liga auch eher selten, drum kann meine kleine, nackte Vollblutbauerntussi aka Super Duke unter mir den Genuss des Triumphes auch am Kurvenausgang öfter als erwartet geniessen. Ein schöner Werbeslogan von iirc Pirelli sagt schon so schön: "Power is nothing without control!" :-) Die verzerrten Filmchen (wellenförmige Verzerrungen, unschön) zeigten bis zu 8 Herbrennungen pro Runde, was zwar einerseits die Brust aber andererseits auch die Zeiten anschwellen lässt. Trotzdem war eine 2:17 dabei, was mich am Ende des Turns, bei der Nachbesprechung im Fahrerlager zu der Frage bringt, wo ich denn im Sternchen-Race aufgestellt sein werde. Weiter vorne ist eigentlich angedacht, da bis 2:17 die Qualizeit sein darf, darunter fällt man rüber in den Stardesign-Cup, wo doch spürbar höheres Niveau herrscht. Pole wär geil, dann brauchert ich nur an guten Start und breite Ellenbogen machen und ich hätt a Chance auf an Pokal. :-) Wär doch lässig, oder? Gut, also dann schaun wir mal, wo wir in der Startaufstellung stehen, schliesslich zählt nur die Zeit vom Vormittag, also müsste die schon feststehen.
Tja, und da steht er nun, der Robert R. auf der Pole.
Aber jetzt ist mal Pause. Mittlerweile bin ich begeistert vom augenscheinlich nahezu nicht vorhandenen Reifenverschleiss und dem wirklich ansehnlichen Reifenbild. So fein wie das aussieht fährt sich die KTM auch, einfach unkompliziert ohne irgendwelche Mucken. Ich probier trotzdem mal ein strafferes Setup aus und mach die Druckstufe vorne und hinten etwas zu und schmeiss mich raus in den ersten Turn nach der Mittagspause. Benny folgt wiedermal unauffällig. So pflügen wir durch das Feld, wobei ich die minimale Änderung der Fahrwerkseinstellung schon deutlich spüre. Nicht negativ, aber etwas anders und etwas nervöser. Trotzdem waren gefühlsmässig mindestens gleichgute Zeiten zu fahren wie am Vormittag, was ich aber leider nicht verifizieren kann, da ich leider meinen Transponder vergessen hab. Naja, sagen wir also, es war net schlechter. Irgendwie bin ich permanent am Überholen, aber trotzdem fühl ich mich nicht wirklich besonders schnell, also dürfte auch am Nachmittag die Gruppeneinteilung wirklich gepasst haben.
Mittlere Gruppe hat sich für die KTM und mich bisher immer als passend erwiesen. Dort finde ich nette Zweikämpfe ohne heftige Speedunterschiede, was das ganze dann doch recht geschmeidig macht. Und es lässt Platz zum Probieren, sei es die Sitzposition oder Gangwahl. Auch dieser Turn geht unaufgeregt und ereignislos zu Ende und das Wetter ist noch immer fantastisch. Klar ziehen ab und zu ein wenig Wolken auf und klar geht ab und zu ein bissl der Wind, aber im Vergleich zur Vorhersage kann man das Wetter eigentlich nur als herrlich bezeichnen. Und ebenso herrlich dann auch der letzte Turn. So einfach kann man das zusammenfassen. Zeiten gibts keine, die Kamera hab ich gleich abmontiert und ich hab mich nur gemütlich auf das nun folgende Rennen eingeschwungen. Tank hab ich davor vorsorglich noch mit dem sauteuren Sprudel vollgemacht (20EUR für 13Liter), will ja keine Aussetzer in der Anbremszone. Übrigens, die Tatsache, dass das den ganzen Tag net passiert ist, deutet auf eine etwas gemächlichere Gangart meinerseits hin. Ui, und was mir gerade noch einfällt, ich habe natürlich auch heftiges Tuning an meiner Serien-Super Duke durchgeführt. Ich hab einfach die Airbox bzw. deren Servicedeckel geöffnet. Ganz auf. Bringt eher nix, aber klingt wirklich lässig. Ich war ja mit meienm Serienpuffer unter den ganzen Krawalleisen nahezu unhörbar, das hat sich dramatisch zum besseren gewandt, nach dieser kleinen Schrauberaktion. Die KTM brüllt jetzt in jedem Kurvenausgang sowas wie *broaaaaWEGHIERrp* und verschafft uns damit nicht bloss Gehör sondern auch ab und zu mal Platz. Fein das. Hmmmm.
"Achtung Fahrerlager. Die Teilnehmer des Sternchenraces bitte sofort zur Boxenausfahrt" tönt es aus der Lautsprecheranlage im Fahrerlager. Ach, das gilt mir.
Glückwünsche von Kollegen neben uns, Benny hat mir noch zuvor mit mir meine Linie analysiert, ein Küsschen (von meiner Frau!) und los gehts, mit dem -soweit ich gesehen hab- einzigen Nakedbike der Veranstaltung. Raus, die erste Runde zur Startaufstellung. Ich muss gestehen, es ist ein saugeiles Gefühl, dort als erster zu stehen, auch wenn man weiss, dass man nur der erste der Langsamen ist und einer der Langsamen unter den Schnellsten wäre. Das ist nebensächlich. Da stehst also als erster und siehst vor Dir die Start-Ziel und schaust Dir die Motorräder neben Dir an, damit Du Dir vorstellen kannst, wie der Start ablaufen wird. Neben mir steht also eine neue R6 und iirc ein Gixxer. Das waren aber so Ringeisen, so genau sieht man das da net. Also Vierfüssler mit viel Gewicht am Vorderrad. Mal schaun, wie es in der Einführungsrunde klappt.
Die erste Reihe wird losgeschickt und wir starten los. BroaaaaaWEGDAarp! Lizie (meine KTM) gibt mächtig Schub, aber noch nicht alles, trotzdem zoomt sich die Einserkurve doch ziemlich flott heran. Ist aber nur die Einführungsrunde also Gemach. Tja, als Rennfahrer macht man sich direkt vorm Start ja auch Gedanken. z.B. den: Ich steh als erster, also kühlen meine Reifen stärker aus, als die derer, die langsam zur Aufstellung kommen. Mit mir net. Das letzte Drittel fahr ich bewusst gemütlich, damit sich das Feld zusammenschiebt und wir halbwegs zeitgleich zur Aufstellung kommen. So stehen wir also da, die Flaggenwachlerin mit der Roten in der Hand verschwindet endlich und die Ampel geht auf Rot. Doppel-R auf Poleposition
DreizweieinsAUS. Schön mit nur minimal erhobenem Vorderrad geht es der ersten Kurve entgegen, nur nicht von hinten abgeschossen werden, also zeitiger als sonst nach innen, damit bin ich quasi aus der Schusslinie. Wenn einer aussen vorbei geht, hat er es sich verdient. Dem war aber eh net so. Irgendwann nach ein oder zwei Runden geht dann einer und kurz drauf ein zweiter an mir vorbei. Nummer eins mit seinem kreischenden, hellen Renn-4-Zylinder legt abschnittsweise hohes Tempo vor, wohingegen Nummer zwei für mich immer in Schlagdistanz ist. Ausser auf den Beschleunigungsstücken. Zweimal stell ich mich im Kurveneingang mit dem Vorderrad innen rein, aber immer die Fairness und den Würschtlwärmerstatus des Rennens im Hinterkopf lass ich nicht stehen sondern geb nach, obwohl es nicht sein müsste. Nächste Runde halt. Tja, nur leider geht das Sternchenrace nur über 5 Runden und so geht mein Plan von wegen "nächste Runde" net auf. Na geh, das war unnötig, da hätt ich doch eigentlich den 2. Platz rausfahren können, und so ists wegen ein paar Meter "nur" der 3. (mit 2:16) geworden. Hm. Ja natürlich auch geil, wird schliesslich unter Garantie für längere Zeit mein letzter Stockerlplatz bleiben. Die Schwarz/Weisse im Wissen um einen Pokal zu sehen ist schon auch ein leicht erhebendes Gefühl und man fährt die Auslaufrunde gleich viel intensiver und genussvoller als sonst. Im Fahrerlager erwarten mich dann auch schon die ersten Gratulanten in Form meines Schatzes und Benny, sowie unseren Fahrerlagernachbarn, die mir auch gratulieren. Nette Leuts übrigens, Vater und Sohnemann, voll beim Angasen mit Kilogixxer mit runden 190+ am Hinterrad. :-) Ja, und zum ersten Mal an diesem Tag kommen auch Leute vorbei, die mir gratulieren "was mit der Kanten so geht" und dass es ein schönes Rennen war. Nachbesprechung beim Bier
Jo, das hat mich auch gefreut. Und leicht erschöpft aber zufrieden beginnen wir mit dem Einpacken. *tocktock* wasn das?
Die ersten Regentropfen fallen wie über Zeitschaltuhr gesteuert nach dem Ende meines Rennens auf die Dächer der Renntransporter und innerhalb kürzester Zeit ist alles waschlnass. Also wenn mir einer DAS vorhergesagt hätte, den hätt ich ausgelacht. Nach dem Verladen haben wir uns noch Teile des Cup-Rennens angesehen aber dann noch ein schnelles Bierchen zu uns genommen, welches aber von meiner wirklich unangenehmen Verpflichtung, an der Siegerehrung teilzunehmen, unterbrochen wurde. Meine Klasse kommt an die Reihe.
Aufgerufen wird "der dritte Platz des Sternchenraces +600 geht an Nikola B..." WAS? Hallo, aber ich bin doch der Dritte? *grübel* Wir schauen uns gegenseitig an, Benny zuckt mit der Schulter, Kati schaut verwundert. Naja. "der zweite Platz geht an Robert Riesenberger" HEY! Das bin ja ich!? :-) Dann fällt es uns wie Schuppen von den Augen, klar, der erste war a 600er. Tja, so bin ich Zweiter geworden, was mich unheimlich freut, aber dann doch wieder giftet, hätt ich doch nur einmal in der Bremszone stehen lassen sollen. Aber so ist das. Hättiwari. Ich bin also nach dem Yeti-Race mit einem zweiten zweiten Platz heuer gesegnet und wenn die Saison nur ansatzweise so lässig weitergeht, wie sie begonnen hat, wird das unsere schnelle. :-)


Doppel-R


Verwackeltes Video: Zwei eher langsame Runden onboard :-)

Hier gibts Bennys Bericht Anm: Lesen! :-)

Bilder folgen.

Vorerst mal ein Bild des "Kommunistenpokals". Den Spitznamen hat er wegen der roten Sterne und der Tatsache, dass er nur nach vorne gut aussieht, weil die unsichtbare Hälfte fehlt. Kann man ja nichtmal sein Bier draus trinken. :-)
Doppel-Rs Pokal

Listinus Toplisten Motorradforum / KTM TnT Cup Top50