doppel-r.is-ur.org
Startseite| Doppel-R| Motorräder| Ausfahrten| Racing| Arbeit| Motorradforum| Gästebuch| Links
Lauf 3 und 4 zum KTM-TNT-Cup 2010 am Sachsenring
Am 21. und 22. Mai war der KTM TNT-Cup 2010 zu Gast am für mich noch völlig unbekannten und rund 600km entfernten Sachsenring.
Diesmal ist Reinhard (auch bekannt als Benny oder halt #75 auf RC8-R) zum Glück wieder dabei, hatten ihm seine Bandscheiben doch beim ersten Termin am Pannoniaring einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher habe ich noch am 19. abends meine Sachen gepackt, Motorrad in den Firmenwagen gesteckt und bin schön brav zeitig schlafen gegangen, denn am 20. in der Früh bei Benny noch schnell einen Kaffee geschlürft, seiner lieben (und selbst motorradverrückten) Gattin versprochen, auf ihn aufzupassen und dann nach dem Einkauf von diversem Grillgut und Getränk gemeinsam den fetten Wohnwagen abgeholt. Boah, der ist ja fast grösser als meine Wohnung! *staun* Noch vor Mittags geht es dann los in Richtung Sachsenring. Das Wetter war in den letzten Tagen mehr als nur besch...eiden und auch die Vorhersagen liessen mich nicht Freudensprünge machen. Sicherheitshalber sind die gebrauchten Regenreifen sowieso mit und die SuperDuke steht auf Profilgummis.
Die Anreise selbst gestaltet sich etwas durchwachsen, denn mein Fahrersitz ist nicht sonderlich bequem und es beginnen sich nun meine Bandscheiben zu melden. Das kann ja heiter werden, die nächsten Stunden. Bis knapp vorm Ziel sehe ich eigentlich immer das selbe Bild, stuuuundenlang. Nur ab und zu beginnt der riesige Wohnwagen ein wenig zu pendeln, was jedoch laut Benny kein Problem darstellt, mir wurde bei den ersten Pendlern jedoch vom Zusehen schlecht. Ganz besonders, als Reinhards kreatives Navi-System uns über ein Bergerl scheuchte, welches schon mit der SuperDuke ziemlich anspruchsvoll gewesen wäre, nur dass wir dort mit einem vollgepackten Transporter (/me) hinter einem weiteren Transporter mit 8m langem und 2,5m breitem Wohnwagen drüber mussten. Die LKWs die einem da teilweise im Bankett und fast im Drift entgegenkamen waren nicht gerade adrenalinabbauend. Aber ich schweife ab. Tja und dann so ca. 60km vorm Ziel Sachsenring geht die Welt unter. FUCK! Die ganze Zeit trocken, bewölkt, zeitweise sogar auflockernd. Und dann *wusch* ein Unwetter der besonderen Sorte. Na super, das kann ja lustig werden.
Am Ring angekommen lässt der Regen nach, wir beginnen mit dem Aufbau des Vorzeltes, womit der Wohnwagen die gefühlte Wohnfläche meines Wohnklos bereits überschritten hätte. Das erste Stiegl... *zisch* Sehr geil das. Nach und nach trifft die Meute ein, auch die grossen und "kleinen" Schuheckers beziehen ihre Box, welche zufällig genau vor unserem Wohnwagen liegt. Nach diversen Bezingesprächen dann wird schön brav schlafen gegangen, morgen müssen wir ja fit sein.
Erster Tag
Um 6:12 trällert das IPhone wie üblich "Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein..." und so stehen wir auf. Draussen ist es kalt, feucht und irgendwie nicht sonderlich einladend.
Eine Dusche später, nach der sehr amüsanten Fahrerbesprechung im KTM-Zelt (dazu später mehr) beginnen einige Teilnehmer ihre Motorräder auf Serienauspuffanlagen umzubauen, weil es sonst keine Teilnahme an der Veranstaltung gibt. Die lassen dort echt nicht mit sich spassen, wobei es teilweise schon geradezu lächerlich wird. Bei dem ein oder anderen Fahrer schreitet zum Glück KTM in Person von Günter Gahleitner helfend ein und kann so einen Ausschluss verhindern. Parallel dazu überlegen wir uns die Reifenwahl. Benny ist für Regenreifen (seine RC8-R steht noch auf den GP Racer), ich bin dagegen, weil ich zuversichtlich bin, dass es doch irgendwann noch auftrocknet und zumindest ein paar Besichtigungsrunden drinnen sein werden. Schliesslich müssen wir die Strecke ja überhaupt mal kennenlernen. Ich konnte ihn aber überreden, die Trockenreifen drauf zu lassen und so bin ich dann bei auftrocknender Strecke (in der mittleren Gruppe) raus gefahren.
Unglaublich was ich da für einen Stiefel zusammenfahre, da komm ich garnicht klar. Zudem noch der feuchte aber auftrocknende Fahrbahnbelag, absolut keinen Plan wo ich bin und übervorsichtig, weil noch Sturz vom letzten Termin im Kopf. Zeiten sind irgendwo bei drei Stunden pro Runde oder so. Zumindest eine unter zwei Minuten war drinnen. Keine Ahnung was das bedeutet (jetzt ist es mir klar, Extremschwuchteling), aber besser ist ein Einser ganz vorne mal sicher. Den nächsten Turn fahren wir gemeinsam raus, wobei es da schon deutlich trockener ist und es so aussieht, als könnte es trocken bleiben. Gut, dass wir die Reifen nicht gewechselt haben. In diesem Turn konnte ich auch schon etwas fester am Quirl drehen, wobei das natürlich nur in Relation zum ersten zu sehen ist. Trotzdem konnte ich mal eben zehn Sekunden finden und es begann auch ein wenig Spass zu machen, obwohl mir der Kurs noch immer sehr suspekt ist. Da fährt man die Hälfte der Strecke nur in blinde Ecken, es geht dafür echt geil rauf und runter und irgendwie brems ich immer dort, wo andere ans Gas gehen. Hm.
Da unsere Gruppe direkt vor dem Qualifying für den Lauf 3 des KTM TNT-Cups noch einen Turn hat, fahren wir gemütlich raus, gerade mal um die Reifen auf Temperatur zu halten und uns noch ein wenig die Strecke einzuprägen. Angegriffen wurde da nicht, ich hab ja eh keine Kondition, also nur im Cruising-Mode über die Strecke. Dann hinein, gleich durch die Boxengasse wieder raus ins Quali, welches aus einem 15 Minuten-Turn für die Open-Class und den KTM-Cup gemeinsam bestand. Naja, viel Verkehr halt. Trotzdem habe ich in dem Gewussel noch ein oder zwei Sekunden gefunden und hatte den Startplatz 7 in meiner Klasse und 11 im gemeinsam mit den Einzylindern druchgeführten Rennen herausgefahren. Nicht berauschend, aber ich bin zufrieden, schliesslich gehts mir hauptsächlich ums Fahren, und das macht schön langsam Spass.
Den Turn direkt vorm Rennen fuhr ich natürlich auch nochmal raus, wobei ich mich da nicht wirklich verbessern konnte. Eigentlich nicht gut gelaufen, viel Verkehr, die mittlere Gruppe war sehr stark belegt (daher sogar auf zwei Gruppen aufgeteilt) und auch von vielen Gastfahrern mit Fremdmarken bevölkert. Dann direkt nach dem Turn gleich wieder durch die Boxengasse raus zum Rennen. Im Rennen ergibt sich dann wie schon die letzten Male ein Pulk aus Dieter #66 auf seiner Duke, Andreas #56 auf SD-R, Clemens #83, Christian #69 und mir, alle drei auf SD-Normalo, wobei sich die Duke und die SD-R ein wenig absetzen können, wir drei SuperDukler nach den acht Runden aber innerhalb einer Sekunde über die Ziellinie kamen. Ich konnte mich ganz knapp gegen die Kollegen auf der SD durchsetzen, womit ich dann im Endeffekt als 10. ins Ziel kam, und in meiner Klasse (Zweitopf) mit dem sechsten Rang einen Platz im Vergleich zum Qualifying gutmachen konnte. War saugeil und der Ring beginnt mir immer mehr Spass zu machen. Natürlich hab ich mich im Rennen auch ein wenig verbessert, was sich mit einer 1:44,791 auch schon besser liest, als die +2 Minuten im ersten Turn.
Letzten Turn lasse ich aus, das Rennen kann er sicher sowieso nicht mehr toppen, also kann ich mir schon mal ein gepflegtes, kühles Blondes aus dem Kühlschrank holen. Nach der Siegerehrung, welche diesmal nichts mit der vom Pannoniaring zu tun hatte, sondern gewohnt lässig und spassig über die Bühne ging, besprechen Benny und ich das Rennen nach, labern mit den Cup-Kollegen, schmeissen totes Tier auf den Grill und bewundern Bennys neues Spielzeug, nämlich den Laptimer mit GPS-Funktion, der die Strecke erkennt, Geschwindigkeiten aufzeichnet und die gefahrene Strecke in Echtzeit aufm Laptop wiedergeben kann. Schön grafisch dargestellt mit Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen. Seeeehr nettes Spielzeug und ich glaub, nicht nur ich bin bereits dabei, es daheim irgendwie als Sicherheitsfeature zu verkaufen. Irgendwann kommt dann auch mal Günter auf dem Boxenroller vorbei und erzählt von Le-Mans sowie von mystischen Orten, welche unterirdisch komplett mit Brauereien unterkellert seien. Stimmung im Fahrerlager sehr gut, so muss das. Punkt 23:59 *klack* wurde es finster.
Fehlte nur noch die Durchsage, dass jetzt zähneputzen und schlafen gehen angesagt ist. Wir zögern die verordnete Bettruhe durch Verwendung von Neonlicht und Radio noch ein wenig heraus, bis man uns versucht hat, gewaltsam ins Land der Träume zu verfrachten. Neben uns hat Clemens #83 seinen Passat Diesel gestartet um ihn vorzuwärmen, was dafür gesorgt hat, dass der Wohnwagen inklusive Vorzelt sich mit dichtem Qualm gefüllt hat. Es wird auch abseits der Strecke mit allen Mitteln gearbeitet. Nachdem aber der Motor abgestellt und unser Rennstreckenpalast gelüftet war, gingen wir zufrieden (jeder) ins (eigene!) Bett.
Zweiter Tag
Noch bevor Nana Mouskouri aus meinem Eierfön trällert, weckt mich schon die Sonne auf. Ja, richtig gelesen, die Sonne! Yeah!Schon um 6 Uhr früh strahlt die Morgensonne durch die Wohnwagendachfenster, was natürlich durchaus zum Aufstehen motiviert. Zeitig aufstehen hat den Vorteil, dass man die Duschen noch relativ angenehm benutzen kann. Nach der morgendlichen Körperpflege wieder zum KTM-Zelt, Fahrerbesprechung, danach die Motorräder hergerichtet und eine Startnummer für die Front ausgefasst, da ist der Ringchef Günter (nicht der Gahli!) nämlich ganz scharf drauf. Dem kl.Schuh (Thomas, #94) noch schnell die Cam aufs Motorrad montiert und ab mit ihm auf die Piste, damit die Heldentaten auf der geradezu antiken 1er Duke auch in bewegten Bildern dokumentiert werden können. Benny und ich sind dann auch wieder raus, wobei bedingt durch die Tatsache, dass heute wieder neue Fahrer eingetroffen sind und daher ebenso wie wir am Vortag auch die Strecke teilweise erst kennenlernen mussten, teils grauenhafter Verkehr in der mittleren Gruppe war. An eine freie Runde war nicht zu denken, was mich dann dazu bewogen hat, doch in die schnellste Gruppe zu wechseln.
Lieber dort hinterher fahren, als das, was sich uns im vorigen Turn geboten hat. Benny ist noch etwas zögerlich, was den Wechsel betrifft, aber dann doch mit von der Partie und so gehen wir unseren nächsten Turn schon bei den Orangenen an. Tja, wie erwartet, zieht es den ein oder anderen an uns vorbei, aber das wars dann auch schon. Wir kommen super zum Fahren und verbessern beide nochmal unsere Zeiten. Aufgrund des wirklich supertollen Wetters und für den Kopf wechselte ich vorher noch von den Diablo Rosso Corsa auf die angefahrenen Dunlop Slicks, die ich noch mithatte. Mit dem Montagewerkzeug vom Benny geht das normalerweise relativ fix, aber wir stellen uns ein wenig ungeschickt an, aber kein Problem. So tun wir ein wenig für die Unterhaltung zwischen den Turns. Mit nahezu identen Rundenzeiten und der Gewissheit, das Richtige getan zu haben, ging es ins Qualifying für den 4. Lauf des KTM TNT-Cups. Diesmal sind zum Glück die Open und die Cup-Klassen getrennt im Quali auf der Strecke, was eine wirklich kluge Entscheidung war.
Es wurde dann der unverrückbare Zeitplan ein wenig geändert, so dass sich die Turns am Nachmittag etwas verschoben, aber auch das war kein Problem. Nach der Mittagspause sind wir dann nochmal vor dem Rennen rausgefahren, um letzte Einstellungen am Fahrwerk vorzunehmen und noch mal die Linie zu verbessern. Der Wechsel auf Slicks war keine schlechte Entscheidung, aber in diesem Turn hat mich der Benny aber sowas von hergebrannt, dass ich mir gedacht habe, ich stehe. Gute zwei Sekunden Vorsprung hat er nun rausgefahren und auch im Qualifying war er ja schon um zweieinhalb Sekunden schneller. Ich denke, schön langsam kommt er mit seiner RC8-R klar, was bei seiner irren Fahrleistung von mittlerweile rund 200km auch schon Zeit wird, oder? Das freut mich natürlich wirklich für ihn aber kampflos werde ich ihn im Rennen nicht davonziehen lassen. Soweit mein Plan.
Wir sind dann gleich nach dem Turn wieder in die Boxengasse raus zum Vorstart, und dann gleich raus zur Startaufstellung. Dort such ich dann meinen Startplatz, der in diesem Rennen ganz links am 13. sein wird. Hmm, nicht grad optimal, schliesslich geht die erste Kurve ganz eng nach rechts und rechts von mir stehen meine härtesten "Gegner", nämlich die schon angesprochenen Superdukes sowie der Dieter mit seiner Duke #66, mit dem ich mir schon häufiger lässige Gefechte geliefert aber meist verloren habe. Warmup-Lap, einmal um den Kurs und dann wieder auf das mir zugewiesene Plätzchen nahe der Boxenmauer. Von dort hör ich auf einmal "Rooobert" und sehe den Benny mit der Daumenhoch-Geste und denk mir, ich hab was verpasst. Tja, er hat keinen Sprit mehr und ist daher rausgefahren. AHRGL! Wir haben ja immer gemeinsam getankt und meine SD ist nicht gerade als Spritsparwunder bekannt und ausserdem ging sie gerne aus, wenn man den Tank nicht schön voll gemacht hat. Shit, und da soll ich jetzt acht Runden im Renntempo fahren!?
Noch während ich rechne, ob und wie ich fahren soll, gehen die Lichter an der Startampel an, ich schliesse mein Visier und schon gehen die Lichter der Ampel aus. Schön mit Druck nach vorne sehe ich, dass sich rechts eine Lücke auftut also zieh ich ganz nach rechts innen, und verteidige meinen Platz gegen die Meute. Ich denke, ich habe einen guten Start erwischt und zumindest ein oder zwei Plätze gut gemacht, jetzt heisst es Position verteidigen, acht laaaange Runden stehen vor mir und der fast leeren SuperDuke. Ich versuche also möglichst flüssig zu fahren, andererseits hab ich die Befürchtung, dass dann unsere kleine Mini-SuperDuke-Battle zu meinem Nachteil ausgehen würde. Also erstmal mit Dampf und dann schaun wir weiter.
Ich erwische meine Angstkurve, die nach der Audi-Brücke erstmal immer besser, also weniger Beschleunigung nötig (die geht sicher fast voll, nur bei mir nicht) und danach die CocaCola-Kurve schön zügig runter zur Sachsenkurve, die mir eigentlich liegt. Aber danach, die Queckenbergkurve rauf zu Start/Ziel, dort lasse ich gefühlte Minuten liegen, weil die etwas nach aussen hängt und gleich am ersten Tag dort einer ausgeritten ist. Das krieg ich nicht aus dem Kopf, auch wenn wir uns schon am Video angesehen haben, wie langsam ich dort raufkomme. Damit ich aber nicht zu viel Vollgasanteil hab, versuche ich die besagte Kurve trotzdem etwas zügiger zu nehmen und in Runde 6 passiert es dann zum ersten Mal. Ende Start/Ziel geht mir beim Umlegen der Motor aus, aber ich schaffe es ohne gröbere Probleme, wieder zu starten. Doch ab jetzt wirds für mich eng.
Ich fahre alles um einen Gang höher, beschleunige nicht voll durch und nach einem Blick nach hinten sehe ich, dass da niemand direkt dran ist. So fahre ich runde 2 Sekunden langsamer aber ohne Aussetzer und mit ein paar Tropfen Restsprit ins Ziel und freue mich wie ein Schneekönig über meinen persönlichen Mehrfachsieg. Denn im Fahrerlager dann sehe ich, dass ich meine Zeit wieder merklich nach unten verbessert habe, nämlich auf 1:41,701, die schnellste SuperDuke im Rennen und vor mir nur RC8. Auch den Dieter mit der #66, sonst immer vorne, hab ich geschnappt und so bin ich vom 13. Startplatz auf den 7. gefahren, was in meiner Klasse den 5. Rang bedeutet.
Da die beiden Brüder Kraus #23 und #32 für mich sowieso in einer eigenen Liga fahren, schliesslich nehmen die dem nächsten schon gute 8 Sekunden pro Runde ab und der Rest des Feldes ist dicht beisammen, bin ich schon durchaus stolz auf dieses Resultat. Josef F. mit der #15 sowie Jürgen P. #72 waren mit ihren Eintöpfen noch vor mir, aber auch die sind Dauergäste am Podest. Für das erste Mal Sachsenring bin ich also wirklich mehr als zufrieden.
Nach diesem geilen Rennen lasse ich den letzten Turn aus und lösche den ersten Durst gemeinsam mit Benny mit einem schööön kalten Stiegl. Am Abend dann wieder feine Grillerei, Benzingespräche, und nachdem fast alle abgereist sind, sind wir nahezu alleine im Fahrerlager. Die Putzkolonne rückt an, wir laden ein, bauen das Vorzelt ab, der KTM-Truck begibt sich auf eine Reise über einen Teil der Rennstrecke, wir löschen kontinuierlich unseren Durst weiter, bis die Sonne hinter dem Wald am Hügel untergeht und gehen dann durstlos und zufrieden zu Bett.
Abreise
Zum Glück hatten wir schon den Grossteil verstaut, das Zelt abgebaut und müssen nurmehr Sessel, Tische und diverse Kleinigkeiten verladen, denn das Wetter an diesem Morgen war alles andere als freundlich. So schön es Vortag war, so grauslich war es jetzt. Kalt, nass, Nieselregen. von Sonne keine Spur. Als wir dann aufbrechen wollten, muckte noch der Stecker vom Wohnwagen, so dass wir weder Blinker noch Bremslicht hinten hatten. Das musste noch professionell behoben werden, was dann auch gewisse Zeit erforderte. Bennys Vivaro braucht durch den Hänger auch nahezu das Doppelte von meinem also mussten wir noch tanken. Dort noch schnell einen (Automaten-)Kaffee geschlürft, und dann gings ab nach Hause. Die ersten Stunden nahezu ereignislos, doch Bennys Navi-Software hat uns wieder ein paar interessante Strecken kennengelernt. Endlich in Wien angekommen gabs wieder ein ordentliches Gewitter, weshalb ich das Auto auch erst am nächsten Tag ausgeladen habe und mich dazwischen diesem kurzen Bericht gewidmed habe.Fazit
Es war eine unheimlich lässige Veranstaltung, mit professionellem Touch, super Stimmung und feinem Wetter. Nicht perfekt, was es aber auch garnicht sein soll, sondern einfach nur geil. Wenns so weiter geht, bereue ich keinen Cent der Meldegebühr. Weiters dürfte das Benzinpumpenproblem an meiner SuperDuke definitiv behoben sein. Freude!
Einzig negatives an dieser Veranstaltung war meine eigene Blödheit, das Iphone aus der Hosentasche fallen zu lassen, sodass das Displayglas zerbrochen ist. Aber auch damit war ich nicht alleine.
Und... Ich muss unbedingt nochmal auf den Sachsenring, ein zwei Turns noch und der Vierziger ist lockerst gepackt. Das muss sein.
Man sieht sich am Slovakiaring!
Hier gibts Bennys lesenswerten Bericht
Wer hier kein eingebettetes Video sieht, klickt einfach hier drauf. :-)
Die Streckenbilder sind mit freundlicher Genehmigung von pixelrace.de.
Ein paar Bilder, weitere folgen
|
|
|
|
|
| Im Fight gegen einen der sehr starken Einzylinder, erster Tag | Doppel-R, verfolgt von der hungrigen Meute im 2. Rennen | Im Omega, am ersten Tag. | Bergab rechts in Richtung Sachsenkurve |
|
|
|
|
| Anfahrt zur Sachsenkurve am Abend | Sonnenuntergang am Sachsenring | Bei der Startaufstellung zum 2. Lauf |
Hier gehts weiter mit Lauf 5 am Slovakiaring zum KTM TNT-Cup 2010