Hier erzaehlt der Hansiburli ein wenig ueber sich:

Hi, ich bin der Hansiburli, stamme aus einer niederoesterreichischen Wellensittichzucht und schluepfte am 6. Juli 2002 aus meinem Ei. Schon als ich meinen ersten Flaum bekam wusste man, dass ich ein Hellgruener werde. Der Mann, der sich sonst taeglich um mich und meine hunderten Freunde und Verwandte gekuemmert hat, war einmal fuer drei Tage nicht da, und so fuetterten uns zwei andere Menschen. Die waren ganz nett und ich setzte mich, obwohl ich da erst fuenf Wochen alt war, gleich ganz keck auf deren Finger. Ich glaube die haben sich sehr darueber gefreut. Die sagten dann immer "der ist aber liiiiiieeeeeb" und "nehmen wir den mit?". Da hab ich mich gleich noch mehr ins Zeug gelegt. Und es hat geholfen.
Mein altes Herrchen hat dann einen schoenen Kaefig fuer mich gekauft, mich auf meine neue Schaukel gesetzt und ist mit mir nach Wien gefahren. Und seit 18. August 2002 wohne ich jetzt bei Frauchen Karin und Herrchen Robert in Hietzing. Anfangs war`s ein bisschen ungewohnt, es war ja alles neu fuer mich. Aber mittlerweile fuehl` ich mich richtig wohl. In Wirklichkeit gehoert das Wohnzimmer ja sowieso mir, aber das wissen die beiden natuerlich nicht. :-)) Frauchen schimpft manchmal wenn ich auf den Tisch "gackse", und Herrchen, wenn ich es bei ihm auf der Schulter verliere. Aber ich will doch nicht jedesmal in den Kaefig fliegen, wenn ich mal muss. Also wie gesagt, mein neues Heim ist echt toll. Das ist ein richtiges Wellensittichparadies.
Am liebsten sitz` ich auf den Stromschienen der Halogenleuchten. Von dort kann ich so schoen runterkeppeln. Frueher konnte ich ja leider nur keppeln, aber die zwei Menschen haben tagein tagaus mit mir geuebt, damit ich auch sprechen lerne. Meine ersten Worte waren weder Papa noch Mama, sondern "Bussi Bussi" :-). Das hab ich dann immer und immer wieder gesagt. Ich glaube, das ging den beiden dann schon ein bisschen auf den Nerv. Bei meinem Namen tat ich mir dann schon schwerer. Der ist ja auch ziemlich lang. Anfangs hab ich es undeutlich genuschelt und keiner hat es gemerkt. Erst als ich es dann schon schoen sagen konnte, ist es den beiden aufgefallen. Frauchen ist fast vom Hocker gefallen, als sie das erste Mal "Bussi Bussi Hansiburli" von mir hoerte. Wenn ich das sage loben sie mich immer und grinsen ueber das ganze Gesicht. Ach ja, und wenn ich faul bin sag ich nur "Bussi Bussi Hansibussi". Aber da freuen sie sich auch. Ich wuerd` so gern noch viel mehr lernen, aber das ist ja so schwer. Naja, wird schon werden. Ich bin ueberhaupt ein sehr begabter Vogel. Ich kann nicht nur sprechen sondern noch viel mehr.
Auch bin ich ein ganz toller Fuszballspieler.Aber leider haben sie mir (noch) kein Tor fuers Training aufgestellt, sonst waere ich ja unschlagbar.
Musikalisch bin ich auch.
Ich spiel ganz tolle Lieder auf meinem Gloeckchen Aber Frauchen und Herrchen sind der Meinung, ich mache nur Radau damit. Sie sind halt beide unmusikalisch. Toll finde ich, dass die beiden so leicht zu unterhalten sind. Wenn sie mich rufen und den Finger ausstrecken, dann komm ich gleich und lande drauf. Dann sind sie immer ganz happy.
Zur Belohnung werde ich dann gekrault und gestreichelt. Das ist sooo schoen. Wie man sieht, bin ich ein richtiger Kuschelvogel. Und obwohl ich mein eigenes Fresschen habe teilen sie immer ganz brav mit mir. Egal was am Tisch steht, ich mag alles. Aber nur von der Zunge, da schmeckt`s naemlich viel besser. Nudeln, Brot, Kartoffeln,... alles lecker.


Und ganz besonders gerne trink ich von deren Glaesern. Das macht richtig Spasz. Leider ist mir mal ein kleines Missgeschick passiert. Bin kopfueber reingestolpert. Bloederweise war da Himbeerkracherl im Glas, und ich war total versaut.



Aber nach einer Dusche war ich wieder ganz der alte.

Auf jeden Fall gibt`s immer Action. Am Wochenende den ganzen Tag. Da ist mein Kaefig immer offen. Und um Punkt neun, das weisz ich immer ganz genau, geht`s rein in den Kaefig, noch ein paar Koerner gegessen und ein Schluck Wasser getrunken, ab auf die Schaukel, und dann warte ich nur noch bis mich einer von den beiden zudeckt.
Und am naechsten Morgen schon um sechs kommt das Frauchen und deckt mich wieder ab. Dann gibt`s frisches Futter und Wasser und ich warte nur noch, bis ich wieder raus darf. Dann kommt das muede Herrchen aus dem Schlafzimmer und ich stuerz mich gleich auf ihn. Schlieszlich will ich ja noch ein bisschen spielen, bevor die zwei in die Arbeit gehen. Wenn`s dann so weit ist, muss ich leider rein. Aber ich tu eh immer Radio hoeren, damit ich auch weisz, was drauszen so vor sich geht.


Besonders stolz bin ich auf meine "Biobox". Da steh ich uuur drauf. Frauchen streut nur die Samen rein, tut brav gieszen und in ein paar Tagen hab ich eine lecker "Grasmahlzeit". Sonst bin ich ein bisschen heikel. Ich mag keine Karotten, keinen Salat und Aepfel oder so hauen mich auch nicht vom Hocker.


Koerner sind halt immer noch am besten. Und ganz verrueckt werde ich wenn die mit der Kolbenhirse daherkommen. Ich liiiiieeeebe sie. Aber den bekomme ich nicht jeden Tag, denn dann werd ich ja zu dick. Und zum kroenenden Abschluss goenne ich mir dann etwas von meinem harten "Brotscherzel". Das ist gut fuer meinen Schnabel, schmeckt lecker und auszerdem kann mann ur gut damit spielen. Herumschupsen, draufsetzen und schaukeln. Ich bin halt doch noch ein kleines Wellensittichkind und deshalb sehr verspielt. Auf jeden Fall weisz ich eines ganz genau: Bei Frauchen und Herrchen moecht` ich alt werden.
Mitllerweile hab ich zwei zusaetzliche Freunde bekommen, die sich sogar mit mir den neuen grossen Kaefig teilen. Dabei handelt es sich um Schurli und Puppi. Einen jungen, frechen hellblauen Hahn, und eine laute, gelbgruen gescheckte, fesche Henne. Sind wirklich lieb die beiden, wir verstehen uns auch prima, aber irgendwie sind die schon sehr nervig und fast hyperagil. SO war ich nie. Ok, zumindest so laut war ich nie. Jaaaa, gut, jetzt bin ichs halt nichtmehr. :-) Mehr zu den beiden auf den anderen Seiten.

Nach langer Zeit (Oktober 2005) melde ich mich mal wieder zu Wort:

Inzwischen wohnen wir nichtmehr in Hiezting, sondern bei Herrchen in Donaustadt. Dort ist es eh auch ganz nett. Unseren Käfig haben wir natürlich mitgenommen und steht der auch dort wieder mitten im Geschehen. Kein Wunder, ist doch die Wohnung nurmehr halb so gross. Mich persönlich stört das nicht wirklich, schliesslich fliege ich ja (leider) nichtmehr so in der Gegend herum; die beiden anderen mussten sich halt beim Freiflug ein wenig umstellen.
Hm, und sonst? Na, klick Dich ein wenig auf unserer Seite durch...

Liebe Grüsse,
Hansiburli :-)