9. afm-GT 2007 - Kurzbericht



Meine afm-GT 2007 in Kurzfassung und nicht korrekturgelesen (bitte ergänzen):

Nachdem ich meinen Gixxer am letzten Drücker doch noch fahrbereit
bekommen hab, konnte ich doch noch mit ihm an der GT teilnehmen. Also bin ich
am 1. Mai (ein Feiertag) tatsächlich um 6 Uhr aufgestanden um rechtzeitig
am Treffpunkt zu sein. Ich hatte noch irgendwas von 7:00 in Erinnerung. 
Es war ziemlich frisch in der Früh, und mit dem neu aufgezogenen
Gebrauchtsupercorsa hinten hätts mich am Weg zur Tankstelle gleich drei mal
fast aufs Maul gelegt. Gleich beim ersten Abbiegevorgang nach rechts
*wusch* Hinterreifen weg. 
Böser Reifen. Ganz böser kalter Reifen.
Dann die nächste Links natürlich etwas zarter, kein Problem. Auf der Autobahnauffahrt dann gleich zweimal hintereinander, zuerst links und dann gleich rechts. *wusch* und ich schau meinem mit Fliegenleichen verdreckten Scheinwerfer genau ins Lamperl. Böser Reifen. Ganz böser kalter Reifen.
*knurr* Wie auch immer, ich komme doch noch gesund im 10. Bezirk an und dort bin ich abgesehen vom Organisator auch gleich mal der erste. Das ist gut, denn dann kann ich den saudreckigen Gixxer auch gleich mal ein wenig waschen. Was man für die GT nicht alles auf sich nimmt... :-)
Nach und nach treffen dann die weiteren Teilnehmer am Treffpunkt ein und es wird noch der ein oder andere Kaffee getrunken, getschickt und getratscht. Auch der Smartie ist mit fahrbereiter Monster da. Fein.
Los gehts.
Der Alex Schwarz übernimmt die Führungsposition und legt überraschenderweise ein für eine GT ziemlich zügiges Tempo vor. Meine zaghaften Versuche ihn zu bremsen, schlagen fehl. Aber es schaffen trotz dem alle bis zum nächsten Treffpunkt, dem Bahnübergang vor dem Hals dranzubleiben.
Dort trifft dann auch der Tourguide der nächsten Etappe, Chris Ka(r)ner, ein, und es geht weiter. Franz STAR Starhan -der dankenswerter Weise den Lumpensammler gespielt hat- und ich lassen uns ein wenig zurückfallen, um dann mit leicht erhöhtem Tempo der Gruppe nachzufahren. Doschauher, der Reifen grippt. Braver Reifen, braver warmer Reifen. :-) In Pernitz treffen wir dann auf weitere Teilnehmer, nämlich iirc den Andy Dunkl und seinen Harley-Freund, der aber zum Glück mit seiner X11 unterwegs ist. Wieder wird getschickt und gelabert, aber bald gehts weiter, mit Chris als Leader in Richtung Sieding und Puchberg. Chris legt ein super Tempo vor und es macht sehr viel Spass, ihm dort zu folgen. Auch die schwachmatischen Dosentreiber, wie der lächerliche Audidepp, mit seinem auf S4 hergerichteten TDi-Stinker, der unter Ausnutzung der gesamten Fahrbahnbreite versucht hat, sich nicht überholen zu lassen, oder der Schwachmat, der aus Chris und mir scheinbar eine Kühlerfigur machen wollte. Ich lasse dem Gixxer also freien Lauf und mir fällt wieder auf, wie schön es ist, mit viel aber kontrollierbarer Leistung unterwegs zu sein. Eine Kehre, ein Ka(r)ner auf Kilofazer vor Dir, ein Gixxer unter Deinem Hintern, der Kurvenausgang schön weit. *GAAS* Du spürst den Wheelspin aber es grippt und daher reisst es bei 11k den Gixxer auch aufs Hinterrad, *klack* Zweier rein, leicht vom Gas, Vorderrad wieder am Boden, nächste Kurve in Sicht, anbremsen, Einser rein, Kupplung kommen lassen, Heck wird leicht, umlegen und es geht von vorne los. Sehr fein das. Wir fahren weiter, der Andy Dunkl übernimmt für ein kurzes -offenbar sein Haus- Stück die Führung, wir bleiben hinten. Die ein oder andere Kurve nimmt er auch ordentlich schräg und flott, im engen Abschnitt schwächelt der Kollege jedoch ein wenig, da muss ich leider wieder vorbei. *g* In Schlöglmühl muss ich mich kurz von der Gruppe trennen, da wohnt ein ganz lieber Bekannter, den ich _unbedingt_ auf ein paar Minuten besuchen muss. Nach diesem Kurzbesuch bin ich dann der Gruppe in Richtung Payerbach durchs Höllental nachgefahren.
Das Höllental. Eine meiner Lieblingsstrecken, die jedoch an diesem Tag von einem richtigen Haufen Sautrotteln in Dosen frequentiert wurde. Ich war garnichtmal _soo_ schnell unterwegs, eher zügig, aber trotzdem hatte ich auf diesem doch recht kurzen Stück sage und schreibe DREI echte Notbremsungen durchzuführen. Die erste, weil so eine slowakische §$%$§ in ihrem 5er-Kombi meint, einfach gaaaanz gemächlich aus dem Parkplatz rauszufahren, ohne auf den Verkehr zu achten. DAS war knapp. Blöde Fu chtel. Der zweite Patient war überhaupt ein ganz intelligenter. Aber so richtig. Nach der S-Kombination über die kleine Brücke kommt eine Rechts, in der diese Burgenlandlermissgeburt einfach ganz lässig zurückschob. Das muss man sich mal vorstellen, man kommt schön mit Zug und schräg aus einer Rechts und hat ein zurücksetzendes Auto vor sich. Ging sich um Haaresbreite aus, und der Idiot schaut einem nur deppat an und fragt, warum man sich aufregt. *ahrgl* Heut ist nicht Höllentaltag, also etwas langsamer. Tja, und das war gut so, denn nach dem Tunnel steht plötzlich ein weisser Ungarntransporter quer auf meiner Fahrspur. Ich bin wirklich froh, mittlerweile das Bremsen und mich selbst halbwegs im Griff zu haben. Kurz vor der letzten Kreuzung zur KK lauf ich auf einen Waco-Belederten Racer auf, der mich mit wildem Gefuchtel und Geblinke zum Überholen nötigte. Mein freundliches Winken war ihm glaub ich wurscht, aber ich war froh, seine Gedanken nicht gehört zu haben. Jedenfalls hab ich den Jörg schlaxn Schlager dann an der Kreuzung freundlich begrüsst und wir sind gemeinsam zum Treffpunkt Kalte Kuchl gefahren, wo auch schon die restliche Truppe und die restlichen Steirer auf uns warteten.
Gut, kaufen wir uns noch schnell einen Kaffee und da Torterl, während der Jörg mitten am KK-Parkplatz sein Fahrwerk beginnt einzustellen. Und zwar so richtig, mit Federvorspannung, Zug- und Druckstufe. Meine etwas lauteren Hinweise, dass er jetzt wohl unter 6 Minuten fahren wird, wurden von dem ein oder anderen staunend zur Kenntnis genommen. *g*
Im Konvoi gehts dann weiter über den Oxinger, den ich mit Chris in etwas verschärfterer Gangart nehme, um dem Racingschlaxen nicht im Weg herumzustehen. Hat funktioniert, wir mussten nicht allzulang warten. Der Alex Brandner fuhr mit dem Karl Dall noch zur Tankstelle in St.Ägyd, und es ging sich wunderbar aus, dass die letzten Nachzügler übern Ox gerade ankamen, als der Alex mit dem Tanken fertig war. So mussten wir an der Tankstelle nicht warten. Gutes Timing. :-)
Eher ereignislos gehts dann weiter über Halltal nach Mariazell, dort das übliche Tankchaos, Getratsche und Gelabere. Der Dunklsche Freund verabschiedete sich in Richtung Frau und Harley, da er noch eine Ausfahrt mit seiner Angetrauten zu absolvieren hatte.
Franz konnte den Schissrand an Smarties Reifen nichtmehr sehen, und bot ihm an, Motorrad zu tauschen. So fuhr der Smartie mit der Fazer und der Franz mit dem Monster, wobei ich nicht weiss, welches Motorrad mir da mehr leid tut. Ob es nun die Fazer ist, die nicht weiss, wie ihr geschieht, oder die Monster, die eh schon mit ausgelutschtem Fahrwerk zu kämpfen hat, und plötzlich nicht nur massig mit Franz selbst, sondern auch noch mit seinem GAAAS zurechtkommen muss... :-)
Schreiner legt in Anbetracht der Tatsache, dass er mit Merci hinten drauf unterwegs ist, eine ziemlich heftige Pace vor Keine Frage, einen schönen sauberen Strich, aber sehr (zu?) schräg, sehr flott. Der Bock zeigt es ihm aber eh funkensprühend an, dass da jetzt schön langsam ein Gang ruhiger angebracht wäre. :-)
Tja, am Annaberg dann das Übliche: Essen, labern, trinken, fotografieren, auf- und abfahren und dann weiter die ganze Meute nach Puchenstuben/Wastl am Wald. Chris und ich wieder vorne treffen wir auf einen Kerl mit RD350. Sehr brav gefahren, ziemlich flott, schräg, aber stellenweise auf der letzten Rille. Aber nett. Trotzdem muss festgestellt, werden, dass einige Jahre Entwicklung im Motorradbau nicht umsonst waren. *räusper* Wär ja noch schöner, das.
Wir fahren nach dem Parkplatz noch einmal auf und ab, während sich ein Teil der Truppe oben am Parkplatz einparkt und mit dem GT-üblichen Labern *g* beginnt. Fotos werden geschossen, Chris fährt natürlich auf und ab und wir fahren bald wieder weiter. Unten bei der Abzweigung seh ich (und da war ich mir 100pro sicher) mit einer blauen R1 den Kerl, der mir damals bei der Stanislaustour erklärt hat, das sei seine Hausstrecke. Nachdem der Chris dann mit dem Pinkeln fertig war, fahren wir der Gruppe nach Richtung *nuschelnuschel* <insert Ortschaft here>.
Ich übernehme irgendwann wieder zufällig die Pace und führe die brav gefahrene Meute schön StVO-konform mit an guten 90er an der grünen Abzockerei vorbei. Diesmal nix, meine Freunde. Es wird übrigens schon huschi.
Via Hofamt gehts dann rauf auf den Oxsattel, dort wieder das gleiche Spiel mit Chris und mir bis zum Parkplatz Kalte Kuchl. Dort werden die Steirer verabschiedet, wir trinken noch was, fotografieren, tratschen und fahren dann auch heimwärts über Rohrer Sattel und Hals. Beim Landesjugendheim trennen sich dann die restlich verbliebenen GT-Helden und fahren die eigenen Wege heimwärts, wobei ich via Hirtenberg und Co. über die Dosenbahn heimwärts nach Kaisermühlen fahre. SEHR GEIL WARS, aber ich muss jetzt leider schliessen, ich muss weg.

Und hier gibt es die Bilder zur 9. afm-GT.